Kapitel 7 von 14
7Passwörter und Zugänge
Inhalt
- 7.1Weg 1: Die Leitung setzt ein neues Passwort
- 7.1.1Wie die Einmalpasswörter aussehen
- 7.2Weg 2: „Passwort vergessen" per E-Mail nutzen
- 7.3Weg 3: Selbst ändern, wenn man angemeldet ist
- 7.4Die Bestätigung nach einer Passwortänderung einordnen
- 7.5Die App mit Face ID sperren lassen
- 7.5.1Kurze Abstecher sperren nicht
- 7.5.2Wieder hineinkommen
- 7.5.3Verstehen, was die Übersicht der offenen Apps zeigt
- 7.5.4Die Einstellung gilt nur auf diesem Gerät
- 7.6Ein gültiges Passwort wählen
- 7.6.1Ein Passwort vorschlagen lassen
- 7.7Konfis mit einem Einladungscode aufnehmen
- 7.7.1Die Einladung erzeugen
- 7.7.2Eine Einladung verlängern oder löschen
- 7.7.3Sich als Konfi registrieren
- 7.7.4Helfen, wenn die Registrierung hakt
- 7.8Den richtigen Benutzernamen finden
- 7.9Die Meldung beim Anmelden einordnen
- 7.10Nach zu vielen falschen Passwörtern wieder hineinkommen
- 7.11Weiterkommen, wenn gar nichts geht
- 7.12Auf einem neuen Handy anmelden
- 7.13Die E-Mail-Adresse ändern
Der häufigste Anruf im Gemeindebüro: „Ich komme nicht rein." Welcher Weg weiterhilft, hängt an der Rolle und daran, ob eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist.
| Wer | Was hilft |
|---|---|
| Konfi ohne E-Mail | Die Leitung erzeugt ein Einmalpasswort |
| Konfi mit E-Mail | selbst über „Passwort vergessen" — oder Einmalpasswort |
| Teamer:in | selbst über „Passwort vergessen" — oder Einmalpasswort |
| Leitung / Gemeindeleitung | selbst über „Passwort vergessen"; sonst setzt die Gemeindeleitung in der Benutzerverwaltung ein Passwort |
| Zu viele falsche Passwörter | eine Stunde warten oder ein neues Passwort — siehe Nach zu vielen falschen Passwörtern wieder hineinkommen |
| Niemand kommt mehr rein | siehe Wenn gar nichts geht |
7.1Weg 1: Die Leitung setzt ein neues Passwort
Das ist der Normalfall bei Konfis: Die meisten haben keine E-Mail-Adresse hinterlegt und können sich deshalb nicht selbst helfen.
- Reiter Konfis öffnen
- Die Person antippen
- Oben rechts auf das Schlüssel-Symbol
- „Einmalpasswort generieren" mit „Generieren" bestätigen
Die App zeigt das Passwort unter der Überschrift „Einmalpasswort erstellt" und bietet „Kopieren" an. Gib es weiter — es steht danach nirgends mehr, auch du kannst es nicht noch einmal abrufen. Ist es verloren, erzeugst du einfach ein neues.
Der Weg funktioniert für Konfis und Teamer:innen. Bei Konfis brauchst du den passenden Jahrgang, bei Teamer:innen nicht.
Mit dem neuen Passwort endet zugleich jede laufende Sitzung der Person: Wer gerade auf einem anderen Gerät angemeldet ist, fliegt heraus und muss sich neu anmelden — auch wenn dieses Gerät jemand anderem gehört. Genau darum geht es, wenn ein Passwort zurückgesetzt wird, weil ein Konto in falsche Hände geraten ist. Dasselbe gilt, wenn die Gemeindeleitung ein Leitungspasswort setzt.
Hat die Person eine E-Mail-Adresse hinterlegt, bekommt sie eine Bestätigung, dass die Leitung ihr Passwort neu gesetzt hat — bei einem Support-Konto ohne Gemeinde, dass der Support es gesetzt hat. Das Passwort selbst steht nicht darin — das gibst du weiter.
Konten mit Super-Admin-Rechten kann nur ein Super-Admin bearbeiten — auch dann, wenn ein solches Konto in deiner Gemeinde zuhause ist. Passwort, Name, Sperre und Löschung sind für die Gemeindeleitung dort gesperrt. In der Liste unter Mehr › Benutzer:innen steht ein solches Konto deshalb ohne Bearbeiten und ohne Löschen; Antippen öffnet es nicht.
Leitungskonten laufen anders: Für Leitung und Gemeindeleitung gibt es kein Einmalpasswort. Die Gemeindeleitung öffnet Mehr › Benutzer:innen, wählt die Person und tippt dort ein Passwort selbst ein — es muss die Anforderungen erfüllen.
7.1.1Wie die Einmalpasswörter aussehen
Die App erzeugt Passwörter nach dem Muster Bibelbuch + Kapitel + Vers, zum Beispiel Jesaja41,10 oder Matthäus5,9. Das ist leicht vorzulesen und leicht abzutippen.
Die Stelle gibt es wirklich. Gezogen wird gegen die tatsächliche Kapitel- und Verszählung: Wer Rut4,17 bekommt, kann den Vers aufschlagen.
Bücher mit Ordnungszahl stehen ohne Punkt und ohne Leerzeichen: 1Korinther13,4, nicht 1. Korinther 13,4. Die Mose-Bücher tragen ihre lateinischen Namen — Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri, Deuteronomium.
Beim Weitergeben: Keine Leerzeichen, und das Zeichen zwischen Kapitel und Vers ist ein Komma, kein Punkt. iPhone-Tastaturen machen ausOffenbarung23,8beim Abtippen gernOffenbarung 23.8— dann klappt die Anmeldung nicht. Am besten kopieren statt vorlesen.
Das Passwort gilt unbegrenzt. Es heißt „Einmalpasswort", weil es zum ersten Anmelden gedacht ist — die Person sollte es danach im Profil ändern. Schnell durchprobieren lässt es sich trotzdem nicht: Nach zehn falschen Passwörtern nimmt das Konto bis zu eine Stunde lang keine Anmeldung an (siehe Nach zu vielen falschen Passwörtern wieder hineinkommen).
7.2Weg 2: „Passwort vergessen" per E-Mail nutzen
Funktioniert für alle Rollen, aber nur, wenn eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist.
- Auf der Anmeldeseite auf „Passwort vergessen"
- E-Mail-Adresse eingeben
- Die Mail enthält einen Link zu einem Formular für das neue Passwort. Auf einem Handy mit installierter App — Android wie iPhone — öffnet der Link direkt die App, sonst den Browser.
Die Antwort ist immer gleich. Ob die Adresse bekannt ist oder nicht — die App sagt dasselbe. Sonst könnte man ausprobieren, welche Adressen ein Konto haben. Kommt keine Mail an, kann es also auch heißen, dass die Adresse gar nicht hinterlegt ist.
Mehrere Konten mit derselben Adresse — etwa eines in jeder von zwei Gemeinden — bekommen jedes eine eigene Mail mit eigenem Link. Darin stehen Gemeinde und Benutzername, damit klar ist, welches Konto der Link öffnet; die Gemeinde steht auch im Betreff. Gelöschte und gesperrte Konten bekommen keinen Link — mit ihnen ginge die Anmeldung ohnehin nicht.
Der Link gilt 24 Stunden und lässt sich nur einmal verwenden. Wer zu spät kommt, fordert einen neuen an. Kommen aus demselben Netz in einer Viertelstunde 20 ungültige Links an, meldet die Seite „Zu viele ungültige Links zum Zurücksetzen." — nach 15 Minuten geht es mit einem neuen Link weiter. Ist das neue Passwort gesetzt, kommt eine Bestätigung an dieselbe Adresse.
Höchstens fünf Anfragen in 15 Minuten von demselben Gerät oder Netz. Danach meldet die App „Zu viele Passwort-Reset-Anfragen. Bitte warte 15 Minuten." Das ist kein Fehler. Für dieselbe E-Mail-Adresse sind es außerdem höchstens drei Anfragen in einer Stunde — egal, von wo sie kommen. So kann niemand ein fremdes Postfach mit Reset-Mails fluten.
Prüfe den Spam-Ordner. Die Mails kommen von moin@konfi-quest.de. Ist der Mailserver gerade nicht erreichbar, versucht Konfi Quest es in den folgenden Minuten erneut; die Mail kommt dann etwas später, mit einem eigenen Link. Erst wenn nach einer Viertelstunde nichts da ist, lohnt eine neue Anfrage.
7.3Weg 3: Selbst ändern, wenn man angemeldet ist
Im Profil unter „Passwort ändern", mit dem aktuellen Passwort. Das gilt für alle Rollen und ist der saubere Weg, nachdem jemand ein Einmalpasswort bekommen hat.
Alle anderen Anmeldungen fliegen dabei raus. Wer auf Handy und Rechner angemeldet war, muss sich überall neu anmelden, und die ausgesperrten Geräte bekommen auch keine Push-Nachrichten mehr. Das ist Absicht: Hatte jemand Fremdes Zugriff, ist er damit sofort draußen.
Plötzlich überall abgemeldet? Jedes Gerät hält im Hintergrund einen Schlüssel, mit dem es die Anmeldung stillschweigend verlängert; bei jeder Verlängerung wird er gegen einen neuen getauscht. Taucht ein bereits getauschter Schlüssel kurz darauf ein zweites Mal auf, hat ihn außer dem eigenen Gerät noch jemand — dann beendet die App zur Sicherheit alle Anmeldungen des Kontos, auf jedem Gerät. Neu anmelden genügt; wer sich das nicht erklären kann, ändert danach das Passwort.
Auf einem alten Gerät abgemeldet? Ein Konto bleibt auf höchstens zehn Geräten oder Browsern gleichzeitig angemeldet, auf jedem Gerät mit einer Anmeldung. Kommt eine elfte dazu, endet die, die am längsten nicht benutzt wurde — meist ein altes Handy oder ein Browser, in dem man sich einmal angemeldet hat. Wer die App regelmäßig benutzt, ist davon nicht betroffen: Jede Nutzung frischt die Anmeldung auf. Unabhängig davon endet eine Anmeldung nach 90 Tagen ohne Nutzung. In beiden Fällen zeigt die App „Deine Sitzung ist abgelaufen", und neu anmelden genügt.
7.4Die Bestätigung nach einer Passwortänderung einordnen
Wird das Passwort eines Kontos geändert, geht eine Mail „Passwort geändert" an die hinterlegte Adresse — auf allen drei Wegen: selbst im Profil geändert, über den Link aus „Passwort vergessen" neu gesetzt oder von der Leitung neu gesetzt (Einmalpasswort oder Benutzerverwaltung). Setzt die Leitung das Passwort, sagt die Mail das; das Passwort selbst steht nie darin.
Ohne hinterlegte Adresse gibt es keine Mail. Kommt sie, ohne dass du oder die Leitung etwas geändert habt, melde dich sofort bei der Leitung deiner Gemeinde — dann hatte jemand Fremdes Zugriff. Klappt der Versand einmal nicht, gilt das neue Passwort trotzdem.
7.5Die App mit Face ID sperren lassen
Die Sperre ist ein Schloss vor der angemeldeten App, kein Ersatz für die Anmeldung. Wer die App nach einer Pause wieder öffnet, sieht zuerst einen Sperrbildschirm und kommt erst nach Face ID, Touch ID oder Fingerabdruck an die Inhalte. Angemeldet bleibst du dabei — es geht nur darum, wer auf dein Handy schauen kann.
Du stellst sie im Profil unter „Konto-Einstellungen" ein, Eintrag „App sperren". Der Eintrag steht in allen drei Rollen an derselben Stelle — bei Konfis, Teamer:innen und in der Leitung.
| Auswahl | Wann gesperrt wird |
|---|---|
| Aus | nie — das ist die Voreinstellung |
| Sofort | sobald du die App verlässt |
| Nach 1 Minute | nach einer Minute im Hintergrund |
| Nach 5 Minuten | nach fünf Minuten im Hintergrund |
| Nach 15 Minuten | nach fünfzehn Minuten im Hintergrund |
Beim Einschalten fragt die App einmal nach Face ID. Wählst du eine Wartezeit, während die Sperre auf „Aus" steht, kommt sofort die Abfrage — dieselbe, die dich später vor der gesperrten App erwartet. Klappt sie, ist die Sperre an. Bricht sie ab oder scheitert sie, bleibt die Sperre aus und der Eintrag sagt es dir. So merkst du gleich, ob die Sperre auf diesem Gerät funktioniert, statt es erst beim nächsten Start herauszufinden.
Beim Abschalten und beim Ändern der Wartezeit wird nicht erneut gefragt. Wer am Eintrag steht, hat die App ohnehin schon offen; eine zweite Hürde schützt dort niemanden — sie würde dich nur aussperren, wenn die Biometrie am Gerät einmal nicht mehr mitspielt.
Niemand bekommt die Sperre ungefragt. Sie steht auf „Aus", bis du selbst etwas anderes wählst. Ist sie eingeschaltet, sperrt die App auch beim Starten — egal, welche Wartezeit du gewählt hast.
Den Eintrag gibt es nur dort, wo er etwas bewirkt: in der App auf dem Handy oder Tablet und nur, wenn auf dem Gerät Face ID, Touch ID oder ein Fingerabdruck eingerichtet ist. Im Browser steht er nicht.
7.5.1Kurze Abstecher sperren nicht
Ein Foto oder eine Datei auswählen — im Chat, im Material, für einen Antrag oder eine Challenge —, der Teilen-Dialog, ein Link nach draußen (Karte, Store, Musik oder eine Webseite), eine Datei, die in einer anderen App aufgeht (auf Android etwa ein Word-Dokument), und die Face-ID-Abfrage selbst — all das schickt die App technisch in den Hintergrund, zählt aber nicht als Verlassen. Auch bei „Sofort" sperrt die App dabei nicht, und auch dann nicht, wenn du länger in der Auswahl blätterst oder in der anderen App liest. Du wirst also nicht mitten in einer Challenge-Abgabe ausgesperrt. Wo eine Datei aufgeht, steht unter Eine Datei öffnen und vergrößern.
7.5.2Wieder hineinkommen
Auf dem Sperrbildschirm steht „Konfi Quest ist gesperrt", darunter der Knopf „Mit Face ID entsperren" — je nach Gerät heißt er „Touch ID" oder „Fingerabdruck". Ganz unten sitzt klein der Knopf „Abmelden".
Die Abfrage kommt von selbst. Sobald der Sperrbildschirm erscheint, fragt die App einmal nach Face ID, Touch ID oder Fingerabdruck — du musst den Knopf nicht erst antippen. Gefragt wird genau einmal; der Knopf ist für den zweiten Versuch da, wenn die erste Abfrage nicht geklappt hat.
Das Symbol auf dem Knopf richtet sich nach dem Gerät: ein Gesicht bei Face ID und bei der Gesichtserkennung auf Android, ein Finger bei Touch ID und beim Fingerabdruck. Kann die App nicht sicher erkennen, womit dein Gerät entsperrt, zeigt sie ein Schloss und schreibt schlicht „Biometrie" — lieber neutral als das falsche Bild. Dasselbe Symbol steht auch am Eintrag in den „Konto-Einstellungen" und auf dem Knopf der Anmeldeseite.
Klappt die Erkennung nicht, versuchst du es beliebig oft neu. Es gibt keinen Zähler, der irgendwann dichtmacht.
| Gerät | Wenn die Erkennung nicht klappt |
|---|---|
| iPhone und iPad | Das System bietet nach Fehlversuchen von sich aus den Gerätecode an |
| Android | Kein Code-Rückweg — es bleiben erneut versuchen und abmelden |
„Abmelden" führt auf die normale Anmeldung mit Benutzername und Passwort. Du kommst also immer wieder heraus, auch wenn die Biometrie am Gerät zwischendurch geändert oder entfernt wurde.
7.5.3Verstehen, was die Übersicht der offenen Apps zeigt
Bei eingeschalteter Sperre gibt die App auch dort nichts preis. Wischst du die App weg oder wechselst zu einer anderen, steht in der Übersicht der offenen Apps nur noch das Logo — keine Namen, keine Punkte, keine Beiträge. Erst nach Face ID, Touch ID oder Fingerabdruck siehst du die Inhalte wieder.
Das gilt auch, wenn du die App aus einem Foto- oder Teilen-Dialog heraus verlässt, und unabhängig von der gewählten Wartezeit: Verdeckt wird sofort, gesperrt erst nach der Zeit, die du eingestellt hast.
Auf Android-Geräten sind dann auch Bildschirmfotos innerhalb der App gesperrt. Das System lässt sie nicht zu, solange die Sperre eingeschaltet ist — anders ließe sich das Vorschaubild dort nicht zuverlässig verdecken. Willst du etwas abfotografieren, etwa ein Event oder einen QR-Code, stellst du die Sperre kurz auf „Aus".
Steht die Sperre auf „Aus", ändert sich nichts. Dann bleibt die Übersicht wie gewohnt, und Bildschirmfotos gehen auf allen Geräten.
Was die Sperre leistet und was nicht: Sie ist ein Sichtschutz gegen neugierige Blicke, wenn das Handy herumliegt. Sie verschlüsselt nichts und hält niemanden auf, der das Gerät technisch auseinandernimmt. Für den Alltag reicht das — mehr verspricht sie nicht.
Was die App auf dem Gerät ablegt, bleibt in der App. Fotos und Dateien, die noch auf das Hochladen warten, und Dateien, die du aus dem Chat teilst, erscheinen auf dem iPhone nicht in der Dateien-App und auf Android nicht im Ordner „Dokumente“. Willst du eine Datei behalten, sicherst du sie über das Teilen-Menü, etwa mit „In Dateien sichern“.
7.5.4Die Einstellung gilt nur auf diesem Gerät
Sie hängt am Handy, nicht am Konto. Wer die App auf zwei Geräten nutzt, stellt sie zweimal ein. Beim Abmelden bleibt sie stehen und gilt weiter, wenn sich danach jemand anderes auf demselben Gerät anmeldet. Das ist Absicht: Eine Sperre, die beim Abmelden still verschwindet, schützt genau dann nicht mehr, wenn man es am wenigsten merkt.
7.6Ein gültiges Passwort wählen
Wer selbst ein Passwort setzt — im Profil, beim Registrieren oder in der Benutzerverwaltung —, hält diese Regeln ein:
- mindestens 8 Zeichen
- ein Großbuchstabe
- ein Kleinbuchstabe
- eine Zahl
- ein Sonderzeichen
- keine Leerzeichen
Die App zeigt beim Eintippen an, was noch fehlt. Die erzeugten Einmalpasswörter erfüllen dieselben Regeln — das Komma zählt als Sonderzeichen.
7.6.1Ein Passwort vorschlagen lassen
Wo die Gemeindeleitung ein Passwort selbst vergibt, steht unter dem Feld der Knopf „Sicheres Passwort vorschlagen" — beim Setzen eines Leitungspassworts ebenso wie beim Anlegen einer neuen Gemeinde. Ein Tipp darauf füllt das Feld mit vierzehn zufälligen Zeichen, die alle Regeln oben erfüllen, und macht es zugleich sichtbar, damit du es notieren und weitergeben kannst.
Verwechselbare Zeichen kommen darin nicht vor: kein großes I, kein großes O, kein kleines l, keine Null und keine Eins. Das Passwort lässt sich also auch vorlesen. Gefällt dir der Vorschlag nicht, tippst du einfach noch einmal auf den Knopf.
7.7Konfis mit einem Einladungscode aufnehmen
Neue Konfis muss niemand von Hand anlegen: Die Gemeindeleitung erzeugt eine Einladung, die Konfis registrieren sich damit selbst und legen ihr Passwort dabei gleich fest.
7.7.1Die Einladung erzeugen
- Mehr → Konfis einladen — das kann nur die Gemeindeleitung
- Jahrgang wählen. Jede Einladung gehört zu genau einem Jahrgang; wer sich damit registriert, landet automatisch darin.
- Gültigkeit wählen: 7, 14, 30, 60 oder 90 Tage. Voreingestellt sind 7 Tage. Für einen Elternbrief mit langem Vorlauf nimmst du mehr.
- „Einladungslink generieren" antippen
Die App zeigt beides zusammen: einen QR-Code und darunter den Einladungscode — acht Zeichen aus Ziffern und den Buchstaben A bis F, etwa A3F09C21. Beide sind dieselbe Einladung: Der QR-Code enthält nur den Link konfi-quest.de/register mit dem Code darin.
Zum Weitergeben gibt es drei Wege:
- QR-Code zeigen — am Beamer oder auf dem eigenen Handy, etwa beim Elternabend oder in der ersten Konfi-Stunde
- Link kopieren und in eine E-Mail oder einen Elternbrief setzen
- Teilen über das Teilen-Menü des Geräts — weitergegeben wird der Link, nicht das Bild
Einen Druckknopf gibt es hier nicht (anders als beim QR-Code fürs Einchecken am Event). Wer den Code auf Papier braucht, macht eine Bildschirmaufnahme oder verschickt den Link.
Ein Code ist für die ganze Gruppe gedacht, nicht für eine Person. Er lässt sich beliebig oft verwenden — du erzeugst also eine Einladung pro Jahrgang.
7.7.2Eine Einladung verlängern oder löschen
Ein Code gilt so lange, wie du es beim Erzeugen gewählt hast, und läuft immer ab — einen Code ohne Ablauf gibt es nicht. In der Übersicht der aktiven Einladungen verlängerst du ihn: Die App fragt, um wie viele Tage — 7, 14, 30, 60 oder 90 — und nennt zu jeder Wahl das neue Ablaufdatum. Länger als 90 Tage im Voraus gilt kein Code. Was darüber hinausginge, kürzt die App auf 90 Tage ab heute; gilt ein Code schon so lange, sagt sie das („Der Code gilt schon 90 Tage im Voraus — länger geht es nicht.").
Verlängern geht nur, solange der Code noch gültig ist. Ein abgelaufener Code verschwindet aus der Liste und lässt sich nicht wiederbeleben („Abgelaufene Codes können nicht verlängert werden"); dann erzeugst du einen neuen.
Ein lange gültiger Code ist ein geteiltes Geheimnis. Wer ihn hat, kann sich registrieren, solange er gilt. Neue Konfis meldet die App der Leitung; brauchst du den Code nicht mehr, lösch ihn.
In der Liste steht zu jedem Code, zu welchem Jahrgang er gehört und wie viele Konfis ihn schon benutzt haben. Wie lange er noch gilt, zeigt die Marke in der Ecke: die Zahl der Resttage mit einer Uhr, am letzten Tag ein oranges Warnzeichen („Läuft heute ab" — verlängern geht noch), abgelaufen ein rotes. Wer mit dem Finger darauf bleibt, liest den Satz. Tippst du einen Eintrag an, erscheint sein QR-Code wieder. Die beiden Aktionen — verlängern und löschen — holst du dir mit der Wischgeste.
Löschen geht jederzeit, die App fragt vorher nach. Für die, die schon drin sind, ist das gefahrlos: Die Einladung ist nur die Eintrittstür — wer sich registriert hat, behält sein Konto.
7.7.3Sich als Konfi registrieren
- QR-Code scannen — die normale Kamera reicht, die Registrierungsseite öffnet sich im Browser. Ist die App auf dem Handy schon installiert (Android wie iPhone), öffnet sich stattdessen direkt die App mit der Registrierung. Wer nur den Code als Text hat: auf der Anmeldeseite auf „Mit Einladungscode registrieren" tippen und ihn dort eingeben.
- Die Seite zeigt zur Kontrolle Jahrgang und Gemeinde an.
- Name, Benutzername und Passwort eingeben. Der Benutzername wird beim Eintippen geprüft (mindestens 3 Zeichen, nur Buchstaben, Zahlen, Punkt und Bindestrich), das Passwort muss die Anforderungen erfüllen.
- Die E-Mail-Adresse ist freiwillig — aber zu empfehlen: Nur mit ihr funktioniert später „Passwort vergessen". Ohne sie bleibt bei vergessenem Passwort nur der Weg über die Leitung.
- Absenden — fertig und sofort angemeldet. Es gibt keine Freischaltung und keine Wartezeit.
Dabei passiert automatisch:
- Die Konfi ist im Jahrgang der Einladung und damit auch in dessen Jahrgangs-Chat.
- Sie wird zu allen zukünftigen Pflicht-Events ihres Jahrgangs angemeldet — als wäre sie von Anfang an dabei gewesen.
- Die Gemeindeleitung und die Leitung des Jahrgangs bekommen einen Push, und die Person erscheint bei ihnen sofort in der Konfi-Liste — wer genau, steht unter Nachsehen, wer Meldungen zu einem Jahrgang bekommt.
7.7.4Helfen, wenn die Registrierung hakt
| Meldung | Ursache und Ausweg |
|---|---|
| „Dieser Einladungscode existiert nicht" | Vertipper oder gelöschter Code — Groß- und Kleinschreibung ist egal, aber jede Stelle zählt. Zur Not neue Einladung erzeugen. |
| „Dieser Einladungscode ist abgelaufen" | Die gewählte Gültigkeit ist um. Die Gemeindeleitung erzeugt einen neuen Code. |
| „Zu viele unbekannte Einladungscodes. …" | Aus demselben Netz wurden in einer Viertelstunde 60 Codes geprüft, die es nicht gibt — etwa eine ganze Gruppe mit Vertippern im Gemeinde-WLAN. Nach 15 Minuten geht es wieder; gültige und abgelaufene Codes zählen dabei nicht mit. |
| „Benutzername bereits vergeben" | Einen anderen wählen — geprüft wird schon beim Eintippen, nicht erst beim Absenden. Wurden aus demselben Netz in einer Viertelstunde sehr viele vergebene Namen geprüft, bleibt der Hinweis beim Eintippen eine Weile aus; das Absenden meldet einen vergebenen Namen trotzdem. |
| „Die Anzahl der Konfis ist erreicht …" | Das Konfi-Kontingent des Tarifs ist voll. Da hilft nur die Gemeindeleitung — sie muss den Tarif anpassen. |
7.8Den richtigen Benutzernamen finden
Legt die Leitung ein Konto an, entsteht der Benutzername automatisch aus dem Namen: Noémi Burau wird zu noemi.burau. Akzente und Umlaute werden dabei umgeschrieben, Umlaute ausgeschrieben (ä wird ae). Ist der Name schon vergeben, hängt die App eine Zahl an. Bei der Selbstregistrierung per Einladungscode wählen Konfis ihren Benutzernamen dagegen selbst.
Beim Anmelden ist Groß- und Kleinschreibung egal: Noemi.Burau funktioniert genauso wie noemi.burau.
Deshalb gibt es jeden Benutzernamen im ganzen System nur einmal, ohne Unterschied zwischen Groß- und Kleinschreibung und über alle Gemeinden hinweg. Das gilt auch, wenn die Leitung einen Benutzernamen unter Mehr › Benutzer:innen ändert: Ist der neue Name schon vergeben, meldet die App „Benutzername existiert bereits" und lässt alles beim Alten. Die Schreibweise des eigenen Namens lässt sich dagegen jederzeit ändern (anna zu Anna).
7.9Die Meldung beim Anmelden einordnen
Klappt die Anmeldung nicht, steht unter dem Knopf „Anmeldung fehlgeschlagen" und darunter, woran es liegt:
| Meldung | Was dahintersteckt und was hilft |
|---|---|
| „Falsches Passwort. Bitte versuche es erneut." | Benutzername oder Passwort stimmt nicht — welches von beiden, sagt die App absichtlich nicht. Beim Passwort zählt Groß- und Kleinschreibung, beim Benutzernamen nicht. |
| „Zu viele falsche Anmeldeversuche für dieses Konto. …" | Für dieses Konto kamen zehn falsche Passwörter innerhalb einer Stunde — siehe Nach zu vielen falschen Passwörtern wieder hineinkommen. |
| „Zu viele Login-Versuche. Bitte warte 15 Minuten." | Aus demselben Netz kamen in einer Viertelstunde sehr viele falsche Passwörter, etwa im Gemeinde-WLAN. Warten hilft. |
| „Zu viele abgelaufene Anmeldungen von dieser Verbindung. …" | Aus demselben Netz wurden in einer Viertelstunde sehr viele abgelaufene Anmeldungen erneuert. Nach 15 Minuten neu anmelden. |
| „Dein Zugang wurde deaktiviert. …" | Das Konto ist deaktiviert oder die Konfi-Zeit ist vorbei — siehe Wenn gar nichts geht. |
| „Diese Gemeinde ist derzeit gesperrt. …" oder „Die Testphase dieser Gemeinde ist abgelaufen. …" | Nicht das Konto, sondern die ganze Gemeinde ist gesperrt. Das klärt die Gemeindeleitung mit dem Betrieb von Konfi Quest. |
| „Keine Verbindung zum Server. …" | Das Gerät erreicht Konfi Quest nicht. WLAN oder mobile Daten prüfen und noch einmal versuchen. |
| „Deine Sitzung ist abgelaufen. …" | Die Anmeldung auf diesem Gerät gilt nicht mehr. Neu anmelden hilft. |
Werden das Konto oder die Gemeinde gesperrt, während jemand angemeldet ist, schickt die App zur Anmeldeseite zurück und nennt dort gleich den Grund aus der Tabelle — „Dein Zugang wurde deaktiviert", „Diese Gemeinde ist derzeit gesperrt" oder „Die Testphase … ist abgelaufen" — statt „Deine Sitzung ist abgelaufen". Ein neuer Anmeldeversuch hilft dann nicht.
„Keine Verbindung" bei jedem Versuch, obwohl das Internet geht? Dann ist die App auf dem Gerät nicht aktuell: Sie meldet jede Ablehnung als fehlende Verbindung, auch ein falsches Passwort. Ein Update aus dem App Store oder von Google Play bringt die richtigen Meldungen; im Browser gilt immer der aktuelle Stand.
7.10Nach zu vielen falschen Passwörtern wieder hineinkommen
Nach zehn falschen Passwörtern innerhalb einer Stunde nimmt ein Konto keine Anmeldung mehr an — auch nicht mit dem richtigen Passwort. Die App meldet dann: „Zu viele falsche Anmeldeversuche für dieses Konto. Versuche es in einer Stunde wieder oder bitte die Leitung deiner Gemeinde um ein neues Passwort."
- Gezählt wird je Konto, nicht je Gerät: Es ist gleich, ob die Versuche vom eigenen Handy, aus dem Gemeinde-WLAN oder von irgendwo sonst kommen. Groß- und Kleinschreibung des Benutzernamens machen keinen Unterschied.
- Die Sperre endet von selbst, spätestens eine Stunde nach dem ersten falschen Passwort. Weitere Versuche in dieser Zeit verlängern sie nicht.
- Ein neues Passwort hebt sie sofort auf, auf jedem der drei Wege: von der Leitung gesetzt, über „Passwort vergessen" oder im Profil auf einem Gerät, das noch angemeldet ist.
- Eine gelungene Anmeldung setzt die Zählung zurück. Wer sich neunmal vertippt und dann trifft, hat danach wieder zehn Versuche.
- Wer angemeldet ist, bleibt angemeldet. Die Sperre gilt nur für die Anmeldung mit Passwort. Die App auf dem Handy, die Anmeldung mit Face ID oder Fingerabdruck und laufende Sitzungen im Browser merken nichts davon.
Wer ein fremdes Konto absichtlich sperrt, indem er zehn falsche Passwörter eingibt, hält es damit nur bis zum Ende der Stunde zu und muss danach von vorn anfangen. Passiert das immer wieder, setzt die Leitung ein neues Passwort; das Kind meldet sich damit an und bleibt in der App angemeldet, dann trifft es die Sperre nicht mehr.
Warum so streng? Die Einmalpasswörter sind Bibelstellen — leicht weiterzugeben, aber es gibt nur rund 31 000 davon. Wer einen Benutzernamen kennt, könnte sie ohne Sperre in gut einem Tag alle ausprobieren. Mit der Sperre bleiben ihm höchstens 240 Versuche am Tag; alle durchzuprobieren dauert über vier Monate. Wer sein Einmalpasswort im Profil ändert, macht es Fremden noch schwerer.
7.11Weiterkommen, wenn gar nichts geht
Eine Konfi hat keine E-Mail und die Leitung ist nicht erreichbar. Dann hilft nur warten. Es gibt keinen anderen Weg — sonst könnte sich jemand Fremdes als Konfi ausgeben.
Die einzige Person in der Gemeindeleitung kommt nicht rein. Die Gemeindeleitung verwaltet die Benutzer; kommt niemand mehr hinein, kann auch niemand mehr etwas zurücksetzen. Hat die Person eine E-Mail hinterlegt, geht „Passwort vergessen". Sonst muss der Betreiber der App helfen (Kontakt über die Website).
Vorbeugen: Sorge dafür, dass es mindestens zwei Personen in der Gemeindeleitung gibt und dass bei beiden eine funktionierende E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Das ist die einzige wirksame Absicherung.
Das Konto ist deaktiviert. Dann ist die Anmeldung gesperrt, unabhängig vom Passwort. Die Gemeindeleitung aktiviert es unter Mehr → Benutzer:innen wieder. Sich selbst kann niemand deaktivieren. Wer in mehreren Gemeinden mitarbeitet, ist erst dann ganz gesperrt, wenn ihn jede dieser Gemeinden gesperrt hat; sonst meldet er sich an und arbeitet in den übrigen weiter (siehe Jemanden nur in der eigenen Gemeinde sperren).
Die Konfi-Zeit ist vorbei. 60 Tage nach der Konfirmation nimmt die App ehemalige Konfis automatisch aus den Listen der Leitung, nach 120 Tagen werden ihre Konten endgültig gelöscht (was dabei verschwindet, steht unter Ein Konto löschen). Dazwischen ist die Anmeldung ebenso gesperrt wie bei einem deaktivierten Konto — die App meldet „Dein Zugang wurde deaktiviert", und wer noch angemeldet war, wird abgemeldet. Wer nach der Konfirmation weiter dabei sein soll, wird vorher zur Teamer:in befördert; Teamer:innen sind von der Löschung ausgenommen. Ebenso bleibt ein Konfi-Konto stehen, das noch zu einer weiteren Gemeinde gehört: Konfi und Team gehen nicht zusammen, und über solche Konten entscheidet der Betrieb von Konfi Quest, nicht die Löschfrist.
Jemand wurde aus der Gemeinde entfernt. Der Zugang endet sofort, auch auf bereits geöffneten Geräten.
7.12Auf einem neuen Handy anmelden
Eine Anmeldung gehört zu dem Gerät, auf dem sie entstanden ist. Wer die App mit einer Sicherung auf ein anderes Handy überträgt, meldet sich dort einmal mit Benutzername und Passwort an — die App zeigt dafür „Deine Sitzung ist abgelaufen". Das ist Absicht: Gelangen die gespeicherten Anmeldedaten auf ein fremdes Gerät, taugen sie dort nichts. Weil beide Geräte dieselbe Anmeldung hatten, fragt auch das alte Gerät danach einmal nach dem Passwort.
7.13Die E-Mail-Adresse ändern
Im Profil unter „E-Mail-Adresse ändern". Die neue Adresse gilt sofort — eine Bestätigungs-Mail gibt es nicht. „Passwort vergessen" geht ab diesem Moment nur noch über die neue Adresse; wer sich vertippt, sperrt sich damit von diesem Weg aus, bis die Adresse wieder stimmt. Deshalb vor dem Speichern nachsehen. Zur Not setzt die Leitung ein neues Passwort.
Eine Adresse, die schon ein anderes Konto nutzt, wird abgelehnt. Das Feld darf auch leer bleiben — dann ist „Passwort vergessen" nicht mehr möglich.